Eine einfache Idee

TROTZ-DEM begleitet ausgesteuerte arbeitslose Menschen zurück in die Arbeitswelt.

Unterstützt werden sie von freiwilligen HelferInnen, die sich Zeit nehmen, um auf die Anliegen und die Bedürfnisse von arbeitslosen Menschen eingehen zu können.

In unserer hektischen Arbeitswelt haben es Menschen, die aus dem Arbeitsalltag herausgefallen sind,  besonders schwer, wieder in die Welt der Arbeitenden zurück zu finden. Der Arbeitsmarkt wartet nicht auf Menschen, die anfangs viel Zeit brauchen, bis sie wieder Tritt gefasst haben.

Um diese Hürde zu überwinden, hilft TROTZ-DEM ihnen durch freiwillige HelferInnen weiter. Sie bilden das Bindeglied zwischen Sozialdienst und Arbeitgeber, gehen die ersten Schritte mit den arbeitslosen Menschen und sind Ansprechpartner für beide Seiten. Sie entlasten Arbeitgeber und unterstützen die Arbeitslosen in schwierigen Situationen.

Eine einfache und zugleich geniale Idee, hinter der viel Herzblut und genau soviel Durchschlagskraft steckt!
Vorgeschichte
Im Jahr 2005 beschloss der Kanton Bern, die Mitfinanzierung der AMRA (Arbeitsmassnahmen der Region Aaretal) nicht weiterzuführen. So konnten per Ende 2005 ausgesteuerte Arbeitslose aus der Region Konolfingen nicht mehr in der näheren Umgebung in Beschäftigungs-Programme geschickt werden. Zudem fehlten den Gemeinden des Sozialdienstes der Region Konolfingen damals rund 60 Beschäftigungs-Plätze für ausgesteuerte Menschen ohne Arbeit.

Dies war Anlass für die Vormundschafts- und Sozialhilfekommission Konolfingen, das Projekt TROTZ-DEM ins Leben zu rufen.
Warum tun wir es?
Die zeitlichen Ressourcen der Sozialarbeitenden des Sozialdienstes der Region Konolfingen sind begrenzt. Das Problem aber ist erkannt. Freiwillige HelferInnen schlagen die Brücke zu den ArbeitgeberInnen, da diese aufwändige Arbeit den zeitlichen Rahmen der Sozialarbeitenden sprengt. Die dadurch bei ihnen eingesparten Ressourcen können anderweitig und zusätzlich gezielt eingesetzt werden, und dies erst noch ohne Mehrkosten für den Steuerzahler zu verursachen. So können indirekt Steuern eingespart werden und die Anschlussgemeinden des Sozialdienstes finanziell entlastet werden.